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„Sind zu einem familiären Team zusammengewachsen…“

Fünf Jahre NESTLÉ-Werk in Schwerin

Ohne sie gelingt der Start in den Tag bei den meisten überhaupt nicht! … Die berühmte Tasse Kaffee mit Milch von glücklichen Kühen. mm

Seit dem 20.Mai 2014, also seit fünf Jahren, heißt es auch in Schwerin „Kaffee satt“. Seitdem wird nämlich in der Landeshauptstadt M-V frisch gerösteter und gemahlener Kaffee in Kaffeekapseln abgefüllt. Ein Exportschlager, denn Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke weltweit und für die meisten beginnt der Start in den Arbeitstag ohnehin mit einer Tasse Kaffee…

 

Wie beurteilt nun Nora Bartha-Hecking, NESTLÉ-Sprecherin / Corporate Communications, die letzten fünf Jahre für den NESTLÉ-Standort Schwerin?!

 

Nora Bartha-Hecking über die Entwicklung des NESTLÉ-Werkes in Schwerin, die besonderen Herausforderungen, die Recyclingfähigkeit der Produkte, die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die Beliebtheit des Kaffees in Deutschland und den Teamgeist in Schwerin

 

„Sind zu einem familiären Team zusammengewachsen…“

 

Frage: Früher galt „Schloss und Schwerin“ bilden eine Symbiose. Heute kommt der Kaffee hinzu. Wie verlief die Entwicklung des NESTLÉ -Standortes Schwerin in den letzten fünf Jahren?

Nora Bartha-Hecking: Der Standort Schwerin hat sich in den letzten fünf Jahren nach Produktionsstart positiv entwickelt. Wir konnten das Produktionsvolumen in den letzten Jahren steigern. So haben wir 2018 zum Beispiel die achte Produktionslinie für Kapseln in Betrieb genommen. Somit hat sich auch die Anzahl der Arbeitsplätze gewachsen – von 30 nach der Werkseröffnung auf 370 heute.

Frage: Welche besonderen Herausforderungen brachte der Bau des NESTLÉ-Werkes in Schwerin mit sich? Lief seinerzeit „alles nach Plan“?

Das Nestlè-Werk in Schwerin. Copyright: Nestlè

Nora Bartha-Hecking: Rund um die Eröffnung des Schweriner Werkes lief alles nach Plan. Wir haben mit der Produktion pünktlich zum geplanten Zeitpunkt gestartet. Eine Herausforderung stellte damals dar, innerhalb eines kürzeren Zeitraums eine größere Zahl an Fachkräften zu finden, um eine hoch automatisierte Fabrik effizient zu betreiben. Mit circa 120 Mitarbeitern haben wir 2014 die Produktion aufgenommen und haben seitdem unseren Werk erfolgreich weiter ausgebaut.

Frage: Ist der Zuspruch zu den Kaffeekapseln nach wie vor da? Umweltschützer haben ja eher eine differenzierte Meinung zu diesen…

Nora Bartha-Hecking: Die Recyclingfähigkeit von Produkten und Verpackungen spielt für Verbraucher eine zunehmend bedeutende Rolle. Kaffeekapseln von Nescafé Dolce Gusto können über den Grünen Punkt im gelben Sack entsorgt werden und werden dadurch dem Recyclingkreislauf hinzugefügt.

Nestlé hat sich zudem verpflichtet, ihre Verpackungen bis 2025 zu 100 Prozent recyclingfähig oder wiederverwendbar zu machen. Als Unternehmen legen wir dabei unseren Schwerpunkt auf die Vermeidung von Plastikmüll.

Daher wollen wir von 2020 bis 2025 in unserem weltweiten Produktportfolio die Verwendung von nicht oder nur schwer recyclingfähigem Plastikmaterial schrittweise einstellen. In dem von Nestlé im Dezember 2018 gegründeten Institute of Packaging Sciences evaluieren und entwickeln wir verschiedene nachhaltige Verpackungsmaterialien weiter. Darüber hinaus verfolgen wir in Zusammenarbeit mit Partnern neue Verpackungsmaterialien und -konzepte.

Frage: Was zeichnet aus Ihrer Sicht eigentlich Ihre Kaffeekapseln aus? Puristen schwören ja eher auf „Kaffee türkisch“ – allein schon aufgrund des Aromas…

Impression von der offiziellen Eröffnung des Nestlé-Werkes in Schwerin im September 2014, mit dem damaligen Ministerpräsidenten Erwin Sellering, dessen Nachfolgerin Manuela Schwesig und Wirtschaftsminister Harry Glawe. Foto: Nestlé Deutschland AG

Nora Bartha-Hecking: Nach wie vor wird in Deutschland klassisch Kaffee mit Milch getrunken. Wir können darüber hinaus ein großes Interesse an Trend-Getränken, die Verbraucher aus dem Coffee-Shop kennen, wie zum Beispiel Flat White, beobachten.

Nescafé Dolce Gusto steht für das Versprechen von Coffee-Shop-Genuss für zu Hause. Ob kräftiger Espresso, schaumiger Latte Macchiato oder Grande zum Frühstück im großen Becher. Mit Nescafé Dolce Gusto gelingt jede dieser Köstlichkeiten schnell und einfach zu Hause – Tasse für Tasse.

Frage: NESTLÉ ist ja auch Arbeitgeber. Wie viele Jobs wurden dauerhaft geschaffen? Erhielten Einheimische auch eine Chance, nicht nur als Produktionshelfer?

Nora Bartha-Hecking: Heute beschäftigt Nestlé mehr als 370 Mitarbeiter am Standort Schwerin. Der Großteil unserer Mitarbeiter stammt aus der Region. Unser Unternehmen ermöglicht es unseren Fachkräften, sich weiterzuentwickeln und dadurch Aufgaben mit wachsender Verantwortung zu übernehmen – wie zum Beispiel von technischen Linienführern über Teamleitung bis hin zum Produktionsleitungsassistenten. Wir freuen uns auch, mit Dienstleistern aus der Region zum Beispiel beim Werkschutz oder in der Kantine zusammen zu arbeiten.

Letzte Frage: Wie beurteilen Sie die Perspektiven des NESTLÉ-Standortes Schwerin?

Nora Bartha-Hecking: Das Nestlé Werk in Schwerin ist der größte und auch der modernste Produktionsstandort für Nescafé Dolce Gusto Kapseln in Europa. Die mehr als 370 Mitarbeiter in Schwerin produzieren jährlich rund zwei Milliarden Kaffeekapseln und sind zu einem familiären Team zusammengewachsen. Die besondere Lage von Schwerin in Richtung Nord- und Osteuropa wie auch die Nähe zum Hamburger Hafen unterstreichen weiter die Bedeutung von unserem Schweriner Standort.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Schweriner Standort.

M.Michels

 

 

 


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