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Märchenhafte Fußball-Welt?!

Sogar Petrus „unter Verdacht“

Wurde das „Sommermärchen“ 2006 tatsächlich gekauft? Gab es „eine böse Hexe“ oder „einen bösen Hexer“ hinter den Kulissen, der alles arrangierte und inszenierte? Wer wußte was, obwohl er nichts wissen wollte? Ist der Fußball das neue Opium fürs gemeine Volk, das so vortrefflich vom wirklich Wichtigen ablenkt?

Was lief „wie“?

Und ganz speziell: Wie lief das damals mit der Vergabe der Fußball-WM an Deutschland 2006, als urplötzlich ein FIFA-Vertreter, der gegen Deutschland stimmen wollte (und auf dessen Stimme es ankam), die entscheidende Sitzung verließ und sich enthielt?

Viele Fragen, die unbeantwortet sind und doch mehr als „dunkle Schatten“ über die Vergabe der Fußball-WM 2006 werfen. Der SPIEGEL, der in einer Oktober-Ausgabe über „Das zerstörte Sommermärchen“ titelte, wird nicht locker lassen. Und das ist gut so…

Muß die Geschichte neu geschrieben werden?

Im schlimmsten Fall muß die gesamte Fußballgeschichte neu geschrieben werden. Ohne die „Fußball-WM 2006“ hätte der deutsche Fußball, der nach den WM 2002 ziemlich „am Boden lag“, wohl nicht diesen großen Aufschwung genommen, der letztendlich zu einem 7:1 über Brasilien und den WM-Titel 2014 führte.

Tja, jetzt könnte sogar die gesamte Fußball-WM 2006 wiederholt werden, einschließlich dem Elfmeterschießen im Viertelfinale zwischen Deutschland und Argentinien! Italien muß zudem seinen WM-Titel wieder zurück geben und die Rote Karte im Endspiel für Zinedine Zidane hat es damit auch nie gegeben.

Sogar Petrus geschmiert!

Der größte Skandal während der Fußball-WM 2006 wurde allerdings auch vom SPIEGEL nicht aufgedeckt. So soll der DFB ebenfalls Petrus bestochen haben, mit zehn Frei-Tickets zum Endspiel in Berlin, damit dieser für sonnige Fußball-Tage im Juni/Juli 2006 sorgt. Was dieser sogar fast uneingeschränkt tat! Unglaubliches kommt plötzlich ans Tageslicht!

Ablenkungsmanöver…

Außerdem sollen „politische Strippenzieher“ die WM 2006 genutzt haben – damals regierte auch schon eine „Große Koalition“ in Berlin – um von der seit 2005 durchgesetzten „Agenda 2010“, der Mehrwertsteuer-Erhöhung und der zunehmenden Prekär-Beschäftigung abzulenken.

Die ganze Fußball-WM 2006 wirkt inzwischen fast schon makaber. Allerdings: Bereits damals hätte ein intensiver Blick „hinter die Kulissen“ genügt. Merke: Was auf der Bühne passiert, mag schön erscheinen! Spannender geht es jedoch hinter der Bühne zu! Das gilt nicht nur für das Theater, sondern auch für den Sport, erst recht für den Fußballsport.

Damals, 2006, gab es in ganz M-V, ebenfalls in Schwerin, Public Viewing nonstop. Schwarz-Rot-Gold wurde geschwenkt. Der Bier-Konsum stieg ins Unermeßliche.

Da war ja wohl klar, dass irgendwann der „unsportive Kater“ kommen mußte.

Wie geht es nun weiter?

Mal schauen, wie die ganze „Show in Absurdistan“ weiter geht. Mit Sport hat der heutige Fußballsport ohnehin wenig zu tun. Es ist ein Geschäft, ein milliardenschweres… Dass es da nicht „elegant“ zugeht, dürfte jedem klar sein. Wer nichts Besseres zu tun hat, als den „Fußball-Staren“ beim „Picken“, Laufen oder Stehen auf dem Fußballplatz zuzuschauen, wird es auch weiter tun. „The show must go on!“ Die Geschäfte ebenfalls…

Übrigens: Beim Skandal (?) um die Vergabe der Fußball-WM 2006 gerät sogar die Flüchtlingsdebatte in den Hintergrund… Warum wohl?!

Marko Michels


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