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Jamaika bleibt eine Insel

Alles hat ein Ende…

Alle Klarheiten sind also beseitigt! Die jamaikanische Polit-Blase ist geplatzt. Jamaika bleibt also eine Insel in der Karibik!

Die Murksereien und Merkeleien in Berlin haben wohl nun ihr Ende. Es kam so, wie es Wilhelm Busch einmal sagte: „Aber, wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe…“

CDU, CSU, Grüne und FDP fanden nicht zueinander, obwohl sie ansonsten, zusammen mit der SPD, bislang oft in drei Dingen einig waren: Macht, Einfluß und Geld gehören diesen Fünfen.

Die SPD sollte hingegen nicht zu früh frohlocken. Gibt es Neuwahlen, könnte sie rasch unter die 20er Marke rutschen. Die Wählerinnen und Wähler haben die verlogene Agenda 2010-Politik nicht vergessen. Und wer half Frau Merkel dann maßgeblich zu 12 Jahren Kanzlerschaft? Genau, die Sozis! Erst von 2005 bis 2009 als Juniorpartner, dann 2013 bis 2017 erneut als Juniorpartner in der Großen Koalition. Selbst in den Oppositionsjahren 2009 bis 2013 stützte die SPD via Bundesrat oft Merkels Politik.

Deutschland sonnt sich noch anhand relativ günstiger wirtschaftlicher Daten, die nur von der Tatsache leben, dass es zurzeit eine Politik des billigen Geldes gibt und weil Deutschland – Stichwort „Exportüberschüsse“ – auf Kosten der Anderen lebt. Ohne Euro wäre Deutschland in einem extrem schwierigen Fahrwasser. Für die Allermeisten in Europa ist der Euro jedoch verheerend.

Aber keine Angst… Das wird nicht so bleiben. Deutschland hat die Digitalisierung komplett verschlafen. Der Fachkräftemangel ist das größte Märchen, seit den Gebrüdern Grimm. Es gibt allenfalls einen partiellen Fachkräftemangel, der allerdings selbst verschuldet ist. Großprojekt auf Großprojekt geht den Bach runter oder kostet plötzlich exorbitante Summen. Es gibt viele sozialversicherungspflichtige Jobs, aber unterschlagen wird, dass viele Arbeitnehmer ihre Gehälter über die Jobcenter aufstocken lassen müssen, da diese ansonsten nicht zum Leben reichen.

Soziale Berufe erfahren keine Anerkennung. Inzwischen haben wir einen Bildungsnotstand. Der Staat kann sein Gewaltmonopol nicht durchsetzen, wie der linke Terror während des G 20-Gipfels in Hamburg bewies. Des Weiteren ist Deutschland nicht in der Lage ein Einwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen, dass die Migration steuert. Es wird nicht mehr zwischen Flüchtlingen, Migranten und EU-Zuwanderern unterschieden. Die Energiewende ging total daneben. Die Strompreise in Deutschland sind enorm hoch.

Das Schlimmste: In Deutschland wird Politik nicht mehr kommuniziert und gestaltet, sondern nur noch verwaltet.

Eliten gibt es hierzulande nicht mehr. Schaut man sich die vermeintlichen „Eliten“ in Politik, Medien, Wirtschaft, Kultur uns Gesellschaft an, dann sagt man sich schon: Wenn das die Besten sein sollen, dann möchte man die Schlechtesten gar nicht mehr kennenlernen.

Es wurde von einigen Leit-Medien das große Motto zu den „Jamaika“-Verhandlungen vermisst… Dabei ist es doch glasklar: „Avanti Dilettanti!“.

Wir schaffen das… So jedenfalls nicht!

Marko Michels

Foto/Michels: Leise rieselt der politische Schnee!

 


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