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Erstes Jahresdrittel?! Abgehakt!

Nun kommt der Mai…

Ruhiger Blick auf das Geschehen im Schweriner Schloss. Folgen, Risiken und Neben-Wirkungen von dort spüren nur die Untertanen und deren Zöglinge… Foto: M.M.

33,33 Prozent des Jahres sind schon wieder Geschichte. Die ersten vier Monate wurden – wie die unendlichen vielen Monate zuvor – vor allem durch vier Faktoren bestimmt: Hoffnung – Trauer – Verlust – menschliche Engstirnigkeit.

Der Gut-Glaube versetzt Hügel

Diejenigen, die glauben, zu Höherem berufen zu sein, glauben es noch immer. Mitunter versetzt der Gut-Glaube ja Berge, mitunter nicht einmal Hügel. Die Bescheidenen haben immer noch nicht verstanden, dass Zurückhaltung nur einen Weg kennt – nämlich an den Rand der Gesellschaft, nachdem diese törichten Wesen vorher kräftig ausgenutzt wurden. Und die Lethargischen sind kaum noch zu erreichen. Sie leben ihr Dasein im Hamsterrad, froh ihren McJob zu besitzen, sich die „Holidays“  in den Urlauber-Silos in wärmeren Gefilden leisten zu können oder das Bezahl-TV für die Fußballerei.

Der Frühling ruft

Zwar ruft der Frühling, will der Mai alles neu machen, aber nichts da. Es wird alles so bleiben, wie es ist. Tja, wenn es so bliebe. Dunkle Wolken sind längst am Horizont zu sehen. Und die Fata Morgana des ewigen Wachstums und bescheidenen Wohlstands ist bald nicht mehr zu erblicken. Weder gibt es hierzulande ein „Jobwunder“ noch stimmen die Zahlen zum Arbeitsmarkt. Auch andere Zahlen wirken eher zu schön, um wahr zu sein. Na ja, Mathematik und Statistik sind nicht Jederfraus oder Jedermanns Sache – schon gar nicht bei den Polit-Spezies.

Störche haben es gut

Die Störche, die jetzt wieder heimwärts kehrten, haben es da gut. Gefällt es ihnen nicht mehr, weil es zu ungemütlich ist oder zu verlogen, ziehen sie kostenlos von dannen – über alle Grenzen hinweg. Da müssen dann die Menschlein sehen, wie sie zu ihrem Baby-Glück oder sonstiger Glückseligkeit gelangen.

Ewig gleiche Sauce

Viel passiert derzeit in M-V, Filmkunstfest, Gartensommer, Festspielsommer bzw. sonstige Festspiele, Hanse Sail, „Wahlen“ und Stadtfeste – die ewig gleiche Sauce, die nicht mehr so recht schmecken will, weil diese aus  einem medial-politischen Mainstream, der nur sehr einseitige Auffassungen, Argumentationen und Meinungen kennt, stammt.

Wehe, man spielt nicht mit oder will davon etwas „genießen“… Dann ist man(n) der unverbesserliche so genannte „alte weiße Mann“. Wer hat aber Angst vorm „weißen Mann“. Genau! Niemand. Nur die, die unter Realitätsverlust leiden. Das sehen die schwarzen, roten oder sonstigen Männer ähnlich… Denn: Frauen-Power mit Schwachstrom funktioniert nur begrenzt.

Aber erst einmal gilt: Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Hoffentlich nicht „vorn und hinten“ oder „nach rechts oder links“.

Übrigens: Mitunter ist hinten eher vorn und links eher rechts. Alles eine Frage der Perspektive!

M.Michels

 

 


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