Skip to main content

Das Ende oder die Ente ist in Sicht…

Das Jahresfinale vor Augen

Ente 1: Was haben wir in diesem Jahr nicht alles ertragen müssen? Ente 2: Genau. Und diese deutschen Presse-Organe… Ente 1: Ja, die meisten Enten gab es in den Zeitungen und Magazinen! Hoffentlich sind die 2019 „entenfrei“?! Foto: M.M.

Schwerin und Mecklenburg-Vorpommern auf den letzten Metern des Jahres 2018, obwohl noch etwas Zeit ist. Irgendwie ist Ruhe eingezogen, nachdem ein Internetanbieter sein analoges Kabelfernsehen abschaltete. So einfach das Leben doch sein kann.

Man sollte einfach abschalten. Lasst doch die anderen zetern, maulen, krakeelen, schlecht regieren, glauben, sie seien zu etwas Höherem berufen. Wir rufen nicht. Wir sehen nicht – schon gar nicht GEZ. Einfach einmal die Gedanken schweifen lassen, jenseits der Lemminge, Hamster und Schlafschafe.

Da fällt einem doch glatt der frühere Schriftsteller Gustave Flaubert ein: „Ich habe wenig Mitgefühl für Kollektivunglücke. Niemand beklagt mein Elend, mögen die anderen sehen, wie sie mit dem ihren zurechtkommen. Ich gebe der Menschheit zurück, was sie mir gibt: Gleichgültigkeit. Geh mit dem Henker, Herde. Ich gehöre nicht zum Schafstall!“

In der Ruhe liegt die Kraft

Richtig so: Akzeptiere das, was man nicht ändern kann, aber ändere das, was du verändern kannst! Die meisten hierzulande haben aber keine Power, keine Ideen und keinen (Veränderungs-)Willen mehr. Wo sind sie hin, die Powerfrauen und Powermänner. Inzwischen gibt es ja sogar eine Leihbananen-Firma, die auf Männer-Kraft im Namen setzt. Aber irgendwie wirken Stadt und Land hoffnungslos kraftlos.

Man lässt sich umstandslos berieseln, konsumiert fast unreflektiert Zahlen, Statistiken und Reden, glaubt an politische Versprechen, wie das Kleinkind an den Weihnachtsmann. Und wundert sich dann, wenn etwas anderes kommt, als das, was man bestellte bzw. wählte.

Her mit Götz

Eigentlich können einem die Mitmenschen mal kreuzweise. Der olle Götz von Berlichingen hatte Recht. Warum sich mit diesen rumärgern, wo doch das Ignorieren das Beste wäre! Fragt dann der nicht Beachtete, ganz einfach antworten: „Ach, Du lebst tatsächlich. Ich dachte, Du wärst immer noch der Zombie oder die `Zombiene`!“. Die meisten raffen ohnehin nicht mehr, dass sie im Hamsterrad leben, das ihnen nicht mal gehört. Hauptsache Bier im Kühlschrank, die Alte in der Küche, Ruhe im Karton und Fußball im TV (obwohl es den mittlerweile fast auch nur noch im Bezahl-TV gibt).

2019 kommt

Das Jahresende ist nicht mehr weit. Es wird bis dahin die üblichen Skandale, Aufreger, Diskussionen, Katastrophen und sonstiges Ungemach geben. Politiker werden sich zoffen. Sportler dopen. Hütchenspieler betrügen. Dazu Gespenster, Martensmänner, Nikoläuse, Weihnachtsmänner, Silvester-Karpfen nebst Raketen. Das war´s! 2019 folgt auf 2018.

Und das Letzte zum Schluß… Frage an den berühmten Radio-Sender Jerewan: „Wir haben uns beim letzten Silvester-Essen gestritten, wer die Beste bzw. der Beste in der deutschen Bundesregierung ist. Ich sagte Merkel. Habe ich recht?“ (Ein plötzliches Schnarren ist zu hören, es knallt, jemand lacht schallend und es ist zappen duster…) Antwort: „Entschuldigung! Wir haben gerade einen plötzlichen Stromausfall.“ Die Antwort weiß ganz allein der Wind (oder die Freidenker)…

Marko Michels

 

 


Ähnliche Beiträge